STAND
AUTOR/IN

Audio herunterladen (33,4 MB | MP3)

Die rassistischen Morde von Hanau sind kein Ereignis, in dem irgendetwas kulminiert, sondern eines, das sich einschreibt in ein Kontinuum, so Politologin Naika Foroutan.

Gedenken Ein Jahr nach dem Anschlag von Hanau: Erinnerung an die Opfer des Rassismus

Ein rechtsradikaler Attentäter erschoss am 19. Februar 2020 in der hessischen Stadt Hanau gezielt Menschen mit Migrationshintergrund. Er tötete neun Personen, verletzte sechs und erschoss anschließend seine Mutter und sich selbst. Ein Jahr später sind die Namen der Toten nicht vergessen. Wie wird in Deutschland den Opfern der rassistischen Gewalttat gedacht?  mehr...

Gespräch Naika Foroutan zum rassistischen Attentat von Hanau: „Die Angst ist immer da“

„Rassismus ist in Deutschland sehr stark an Migration gekoppelt. Die Anschläge der letzten Jahre haben vor allem migrantische Personen getroffen“, sagt Naika Foroutan in SWR2. Deswegen sei die Angst vor rassistischen Anschlägen wie in Hanau für Deutsche mit migrantischen Biografien „auf einem abstrakten Niveau immer da.“  mehr...

SWR2 am Morgen SWR2

Buchkritik | Corona-Bibliothek „Die Gesellschaft der Anderen“ von Jana Hensel und Naika Foroutan

Ostdeutsche und Migranten haben etwas gemeinsam - sie sind nicht Teil der deutschen Mehrheitsgesellschaft. In diesem Buch, das in Dialogform gehalten ist, analysieren die Sozialwissenschaftlerin Naika Foroutan und die Journalistin Jana Hensel die Konsequenzen, nämlich Ausgrenzung und Deklassierung.

Ihr Vorwurf: Die Mehrheitsgesellschaft stelle sich zu selten infrage. Das führe dazu, dass die Verwurzelung von Rassismus und Rechtsextremismus in Deutschland falsch gesehen worden sei. SWR2-Rezensentin Philine Sauvageot meint, Fouroutan und Hensel argumentierten sehr reflektiert und mit viel Fingerspitzengefühl. Ihr Urteil: „Die Gesellschaft der anderen“ ist eine „Aufräumarbeit, die hoffentlich weitere Debatten nach sich zieht.“  mehr...

SWR2 Journal am Mittag SWR2

STAND
AUTOR/IN