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„Donald Trump will zeigen, dass er nicht nur im Inland der Mann für Law&Order ist, sondern dass er auch China in die Schranken weisen kann“, sagt USA-Korrespondent Marcus Schuler über die bizzarre Debatte in den USA um ein Verbot der erfolgreichen Social Media-Plattform Tiktok.

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Erst wollte Präsident Donald Trump die App wegen angeblicher SIcherheitsbedenken in den USA verbieten. Nun unterstützt er das Vorhaben von Microsoft, das US-Geschäft von Tiktok zu kaufen. Mehr noch: Microsoft solle die US-Regierung sogar bezahlen, sollte der Deal mit Tiktoks chinesischem Mutterkonzert Bytedance zustande kommen. Ist das noch Verbraucherschutz oder ist das der Versuch, ein ausländisches Unternehmen mit Regierungshilfe zu kapern?

Die Sicherheitsbedenken gegen Tiktok seien sicherlich nicht unberechtigt, sagt Marcus Schuler. Allerdings vermutet er einen anderen Beweggrund für den Angriff Trumps auf die Social Media-Plattform: Den derzeitigen Präsidentschaftswahlkampf.

Social Media Verbot von Tiktok in den USA: Warum steht die Teenie-App in der Kritik?

Auf Tiktok gibt es Likes nicht für Selfies, sondern für möglichst originelle, selbstgedrehte Tanzvideos. Auf den ersten Blick ist die Online-Plattform ein heiterer Zeitvertreib. Doch Datenschützer und Aktivistinnen schlagen schon lange Alarm. Nun will Donald Trump die App in den USA verbieten. Was ist dran an der Kritik?  mehr...

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