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Die Psychologie charakterisiert den Tagtraum als eine Form der Bewußtseinserweiterung, bei der die Aufmerksamkeit weg von den äußeren hin zu den inneren Reizen gelenkt wird. Für den französischen Philosophen und Schriftsteller Michel de Montaigne spielte dieses Abschweifen oder Phantasieren eine große Rolle. Und in der Musik hat der Tagtraum - bezugnehmend auf das altfranzösische Wort „Rêverie“ – sogar eine Zeitlang eine Kompositionsform bezeichnet. Wo das Wort seinen Ursprung hat und warum sich der Mensch in den Tagtraum flüchtet, erklärt Sandra Richter, die Leiterin des Deutschen Literaturarchivs Marbach.

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