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Es diskutieren: Prof. Dr. Maria Böhmer - Präsidentin der Deutschen Unesco-Kommission, Bonn, Florence Fischer - Kunstwissenschaftlerin Universität Heidelberg, Dr. Susanne Urban - Geschäftsführerin des Vereins SchUM-Städte Speyer, Worms, Mainz e.V.

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In Mainz, Worms und Speyer kam es im Mittelalter zu einer einzigartigen Blüte des jüdischen Lebens. Es sind die SchUM-Städte, benannt nach den Anfangsbuchstaben ihrer hebräischen Namen Spira, Warmaisa und Magenza. Hier lag das Zentrum des aschkenasischen Judentums. In den Talmudschulen in Mainz und Worms unterrichteten die prominentesten Gelehrten jener Zeit. Jüdische Friedhöfe und Ritualbäder sowie Reste von Synagogen zeugen bis heute von dieser jüdischen Hochkultur am Rhein.

Aber gleichzeitig sind die SchUM-Städte auch Orte schrecklicher Pogrome, die diese Epoche des fruchtbaren Miteinanders grausam beendet haben. Dennoch hat sich die Rheinland-Pfälzische Landesregierung bei der UNESCO um die Aufnahme der drei Städte in die Weltkulturerbeliste beworben. Die baulichen Reste und das geistige Erbe dieses jüdischen Lebens sollen dadurch geschützt und bewahrt werden.

Welche Aussichten hat die Bewerbung für die SchUm-Städte? Und gehören Orte schlimmster Judenverfolgung tatsächlich auf die Liste des Weltkulturerbes?

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