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Es diskutieren:
Nicole Jäger, Autorin und Comedian, Hamburg
Prof. Dr. Goran Marjanovic, Mediziner, Adipositas-Zentrum des Universitätsklinikums Freiburg
Prof. Dr. Jutta Mata, Gesundheitspsychologin, Universität Mannheim
Moderation: Sonja Striegl

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Mal zwei Kilo rauf, dann wieder runter, das kennen viele. Was aber wenn das Gewicht steigt und steigt? Die Hälfte der Deutschen ist übergewichtig, ein Viertel ist dauerhaft fettleibig. Oft quälen sich dicke Menschen durch Diäten und nehmen doch nicht ab. Sie schämen sich und essen weiter.

Hilfe finden sie schwer, Hausärzte wiegeln ab, Bekannte und Kollegen machen abschätzige Bemerkungen: Wer dick ist, gilt als willensschwach und faul. Dabei ist Adipositas in anderen Ländern als Krankheit anerkannt.

Warum nehmen Menschen im Übermaß zu? Wie kann man sein Essverhalten dauerhaft ändern? Wann ist eine Operation sinnvoll? Und warum hält sich die Stigmatisierung von dicken Menschen so hartnäckig in einer Gesellschaft der Übergewichtigen?

(Wiederholung vom 21.11.2018)

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