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Es diskutieren:
Dr. Andrea Bennecke, Ausbildungsambulanz für Psychologische Psychotherapie, Uni Mainz
Prof. Dr. Michael Linden, Psychotherapeut, Charité Berlin
Prof. Dr. Jürgen Margraf, Psychologe, Universität Bochum
Gesprächsleitung: Anja Brockert

Dauer
Sendedatum
Sendezeit
17:05 Uhr
Sender
SWR2

Wer bei Depressionen oder Angsterkrankungen eine Psychotherapie macht, erwartet Hilfe und Heilung. Dass unerwünschte Nebenwirkungen auftreten können - so wie bei Medikamenten - wissen die wenigsten. Denn für Psychotherapien gibt es keinen Beipackzettel und nicht alle Therapeuten weisen ihre Klienten auf mögliche Probleme hin: Abhängigkeit vom Therapeuten etwa, übermäßige Beschäftigung mit sich selbst oder ein tiefes Gefühl der Demoralisierung bis hin zum Suizid.

Lange waren diese negativen Effekte ein Tabuthema, doch jetzt fordern Wissenschaftler, sie ernster zu nehmen und intensiver zu erforschen.

Müssen Therapeutinnen und Therapeuten sensibler mit negativen Wirkungen ihrer Arbeit umgehen? Wie können Patienten erkennen, dass etwas schief läuft? Und wie kann man Nebenwirkungen von Psychotherapien überhaupt wissenschaftlich untersuchen?
(Wiederholung vom 21.08.2019)

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