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Es diskutieren:
Rüdiger von Fritsch, Diplomat, 2014 bis Juni 2019 deutscher Botschafter in Russland
Sergej Sumlenny, Leiter der Heinrich-Böll-Stiftung in Kiew
Dr. Cindy Wittke, Völkerrechtlerin und Konfliktforscherin, Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung, Regensburg
Gesprächsleitung: Jürgen Heilig

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Seit fünf Jahren herrscht in Europa wieder Krieg: Ganz im Osten des Kontinents und vom Westen fast schon verdrängt. Obwohl Putin eine aktive Beteiligung leugnet, wird die östliche Grenzregion der Ukraine mittlerweile defacto von Russland kontrolliert.

In letzter Zeit hat es allerdings einige vorsichtige Signale der Entspannung gegeben; was freilich nichts daran ändert, dass sich die Kriegsparteien nach wie vor in ihren Schützengräben verbarrikadieren. Militärisch wie politisch.

Lässt sich ein solcher asymmetrischer Konflikt überhaupt noch lösen? Was ist ernsthaft vom Gipfeltreffen zu erwarten, bei dem Russlands Präsident Wladimir Putin und sein neuer ukrainischer Amtskollege Wolodymyr Selenskij am Montag in Paris aufeinander treffen?

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