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Es diskutieren:
Stefan Mey,IT-Journalist, Berlin
Dr. Christian Rückert,Lehrstuhl für Strafrecht, Strafprozessrecht, Internationales Strafrecht und Völkerrecht, Universität Erlangen-Nürnberg
Prof. Dr. Martin Steinebach,Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie, Darmstadt
Gesprächsleitung: Michael Risel

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Es ist die dunkle Seite des Internets, ein Bereich, der für normale Suchmaschinen und Browser nicht zugänglich ist und in dem jeder, der ihn betritt, anonym unterwegs ist: Das Darknet scheint wie geschaffen für Kriminelle, die unbeobachtet und ohne Spuren zu hinterlassen, ihren Geschäften nachgehen wollen.

Kaum ein Monat vergeht, ohne dass das Darknet in den Schlagzeilen ist, weil die Polizei eine Plattform für Kinderpornos lahmgelegt hat oder ein jugendlicher Rauschgifthändler auffliegt, der von zu Hause Drogen auf dubiosen Markplätzen verkauft. Und spätestens seit bekannt ist, dass der 18-jährige Schüler, der im Münchner Olympia-Einkaufszentrum bei einem Amoklauf neun Menschen erschossen hat, sich seine Waffe über das Darknet besorgt hat, ist klar, welche Gefahr von dieser digitalen Schattenwelt ausgeht.

Doch was können Ermittler im Kampf gegen Cyberkriminelle tun? Ist das Darknet ein rechtsfreier Raum, den der Staat verbieten muss? Oder braucht es diesen Ort des anonymen Austauschs als letzte Bastion privater Kommunikation?

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