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Es diskutieren:
Dr. med. Werner Bartens, Arzt und Leitender Redakteur im Wissenschaftsressort der Süddeutschen Zeitung, München
Dr. med. Maria Beckermann,Gynäkologin und Psychotherapeutin, Köln
Prof. Dr. med. Ludwig Kiesel,Direktor der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe am Universitätsklinikum Münster
Gesprächsleitung: Gregor Papsch

Dauer
Sendedatum
Sendezeit
17:05 Uhr
Sender
SWR2

Schlafstörungen, Hitzewallungen, Niedergeschlagenheit: wenn in den sogenannten Wechseljahren der Körper nicht mehr wie gewohnt funktioniert, greifen viele Frauen zu Hormonen, um die Beschwerden zu lindern oder sie sogar von vorneherein auszuschließen.

Wie sinnvoll oder riskant das ist, diese Frage spaltet die Medizin seit vielen Jahren. Jetzt befeuert eine neue Studie des Fachmagazins "Lancet" die Diskussion. Sie kommt zu dem Schluss, dass Hormone in den Wechseljahren das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken, erhöhen.

Handeln Ärzte also fahrlässig, wenn sie Hormone verabreichen, mit denen die Pharmakonzerne Milliarden verdienen? Oder quälen sich viele Frauen unnötig, wenn sie auf die medizinische Behandlung mit Hormonen verzichten? Werden die Patientinnen in den Praxen ausreichend informiert? Sind Frauen bereit, ihr Älterwerden als einen natürlichen Vorgang zu akzeptieren? Und warum spricht niemand über die Wechseljahre beim Mann?

Bücher zur Sendung:
Silke und Werner Bartens, Frauensprechstunde. Was uns hilft. Was uns gesund macht, Droemer-verlag 2018, EUR 24,99
Maria Beckermann, Wechseljahre - was muss ich wissen, was passt zu mir? Nach den aktuellen medizinischen Leitlinien, Verlag hogrefe 1. Oktobe r 2019, EUR 16,95

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