SWR2 am Samstagnachmittag - Sendungsmotiv (Foto: SWR, SWR - SWR)

SWR2 am Samstagnachmittag vom 15.1.2022

STAND

Kultur und Lebensart
Moderation: Mareike Gries
Musikredaktion: Anette Sidhu-Ingenhoff
Wortredaktion: Sina Weinhold

Themen der ersten Stunde

Hausbesuch: Begeisterte Illustratorin und Comiczeichnerin
Vanessa Fatho zu Besuch bei Franziska Ruflair in Mainz

Klangraum Neue Klassik: Prokofiev. Violin Concertos Nos. 1 and 2
Interpreten: Tianwa Yang, Violine
ORF Radio-Symphonieorchester Wien 2020/ Dirigent: Jun Märkl
Label: Naxos
Ausgewählt von Anette Sidhu-Ingenhoff

Dinge des Lebens: Das Glas
Natali Kurth hat den Durchblick

Lesezeichen: Die Kinder- und Jugendbuchautorin Stefanie Höfler, die in diesem Jahr die 8. Poetik-Dozentur für Kinder- und Jugendliteratur an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe innehat.
Marie-Dominique Wetzel stellt sie vor.

Leseprobe
Auszug aus „Tanz der Tiefseequalle“ (Beltz & Gelberg, 2017)
Gelesen von Stefanie Höfler

Netzkultur: Digitale Trauerkultur
Vorgestellt von Christian Batzlen

Themen der zweiten Stunde

Primär Prominent: Lisa Ortgies
Die Journalistin und Podcasterin im Gespräch

Primär Musikalisch: „Tanz der Moleküle“ von Mia
Musikwunsch von Lisa Ortgies

Gedichte und ihre Geschichte: „Der ewige Tag“ und „Der Winter“ von Georg Heym
Vorgestellt von Kerstin Bachtler

Gastro Jet: Leber mit Kornelkirschen
Gespräch mit dem Genussforscher Prof. Thomas Vilgis, Physiker am Max-Planck-Institut in Mainz

CD der Woche: „SuperBlue“ von Kurt Elling
Ausgesucht von Georg Waßmuth

Themen der dritten Stunde

Erklär mir Pop: „Mama“ von Genesis
Gespräch mit Prof. Udo Dahmen, Künstlerischer Leiter der Popakademie in Mannheim

Hörbar: Timur Vermes: U.
Vorgestellt von Leonie Berger
Gelesen von Eva Meckbach und Shenja Lacher. Osterwold Audio. 2 CDs, 121 Minuten.

Museumsführer: Das Fritz Genkinger Kunsthaus in Marbach am Neckar
Vorgestellt von Karin Gramling

Heimkino: Gunda. Über das Leben eines Hausschweins
Sabine Mahr stellt den Film von Victor Kossakowsky vor.

Wort der Woche: Tofutier
Gespräch mit Annette Klosa-Kückelhaus vom Leibniz-Institut für Deutsche Sprache in Mannheim.

Hausbesuch Vom Live-Zeichnen zum eigenen Comic: Die Künstlerin Franziska Ruflair aus Mainz

Langweilige Sitzungsproktolle mal so richtig aufpeppen? Genau das ist das Metier von Franziska Ruflair. Egal, ob Vorträge, Workshops oder Podiumsdiskussionen, beim Live-Zeichnen bringt die Mainzer Grafikdesignerin das gesprochene Wort direkt aufs Papier und zaubert so eine farbenfrohe Mind-Map voller Ideenschnipsel und Denkanstöße. Wie das genau funktioniert und warum sie nebenbei noch zur Comic-Autorin wurde hat Franziska Ruflair SWR2 im Interview verraten.  mehr...

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Kulturgeschichte Glasklar - Wer durch Glas sieht, hat den Durchblick

Ganz selbstverständlich schauen wir aus dem Fenster, in den Garten oder auf die Straße. Aus dem Autofenster, aus dem Wohnzimmer oder wir lassen während der Arbeit den Blick aus dem Büro nach draußen schweifen. Möglich ist diese kurze Ablenkung im Alltag durch Glas. Wer das Glas erfunden hat, ist nicht hundertprozentig geklärt. Aber Mitte des 15. Jahrhunderts war es schon im Gebrauch und heute ist es unverzichtbar.  mehr...

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Literatur Stefanie Höfler schreibt große, ernste Themen für junge Leute

Stefanie Höfler ist als Lehrerin nah dran an den jungen Menschen und scheut in ihrem zweiten Beruf, als Jugendbuchautorin, auch vor ernsten, schweren Themen wie Mobbing, Gewalt in Familien und Tod nicht zurück. „Natürlich ist immer die Frage, in welcher Form und Sprache man diese Themen behandelt“, betont Stefanie Höfler. Sie schafft es in beeindruckender Weise eine gute Balance zu finden zwischen ernsten, traurigen und dann wieder leichteren, hoffnungsvollen und durchaus humorvollen Passagen. Sie möchte den jungen Menschen Mut machen, sich gegenseitig zu helfen und ihr Leben in die Hand zu nehmen.  mehr...

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Netzkultur Ab in die Cloud: DeathTech-StartUps schaffen digitale Trauerkultur

Das deutsche Start-up Farvel hat einen virtuellen Ort geschaffen, wo Trauernde in einem 3D-Raum zusammenkommen und einer verstorbenen Person gedenken können. Ortsunabhängig werden hier Trauerfeier, Beerdigung, Leichenschmaus und Kondolenzbekundungen gefeiert, alte Bilder und Videos angeschaut, Sprachnachrichten des Verstorbenen gelauscht und gemeinsam Erinnerungen geschafft und getrauert. Das dies  geht, bestätigt Ilona Nord, Professorin für evangelische Theologie, die zu digitaler Trauer forscht und auch Stephan Neuser, der Generalsekretär des Bundesverbandes Deutscher Bestatter nimmt die Verbindung vom analogen Tod und dem immer digitaleren Leben auch in der Praxis wahr.  mehr...

SWR2 am Samstagnachmittag SWR2

Gespräch Lisa Ortgies spricht im Podcast „Paarschitt“ über Szenen einer Beziehung

Alle elf Minuten verliebt sich ein Single, aber alle vier Minuten wird eine Ehe geschieden, sagt Lisa Ortgies. „Paarschitt“ heißt ihr Podcast, in dem sie fragt, was vor und während einer Beziehung und was danach passiert.Die Journalistin moderiert seit mehr als 20 Jahren „frauTV“ und setzt sich auch in ihren Büchern und Kolumnen für mehr Gleichberechtigung und weibliche Selbstbestimmung ein. Trotz guter Vorsätze, so ihre Beobachtung, mit dem ersten Kind fallen Frauen oft auf alte Familienmodelle zurück.  mehr...

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Gedichte und ihre Geschichte Wintergedichte von Georg Heym

Georg Heym gilt als einer der bedeutendsten Lyriker des literarischen Expressionismus. In seinen Gedichten entwirft er apokalyptische Szenen in finsteren oder grellen Farben, ganz ähnlich den Bildern der expressionistischen Maler der Zeit. Viele Literaturkritiker sind überzeugt, dass er der deutschen Lyrik außer seinem einzigen Gedichtband, den er zu Lebzeiten veröffentlichte, noch viele wichtige Texte geliefert hätte, wenn er nicht mit nur 24 Jahren bei einem tragischen Unfall beim Schlittschuhlaufen gestorben wäre. Am 16. Januar 1912 ertrank Georg Heym in der eisigen Havel. In Erinnerung an Georg Heym Kerstin Bachtler stellt zwei seiner Wintergedichte vor.  mehr...

SWR2 am Samstagnachmittag SWR2

Jazz „SuperBlue“ von Kurt Elling mit groovender Verstärkung

Kurt Elling nennt das Ergebnis „eine verrückte, seltsame Covid-Blume“. Zu hören sind vier Musiker aus zwei Generationen. Während Elling und Hunter die alten Hasen im Team sind, sind Harrison und Fonville die jungen Gewächse einer funky Soul-Jazz-HipHop-Rap-Band namens „Butcher Brown“. Gemeinsam haben sie mit dem Album „SuperBlue“ eine hinreißend, groovende Produktion am Start.  mehr...

SWR2 Journal am Mittag SWR2

Erklär mir Pop „Mama“ von Genesis

Der Song wurde 1983 veröffentlicht und handelt, nach den Worten von Phil Collins, von einer Mutterfixierung, die ein junger Mann auf eine ältere Prostituierte projiziert. Das Auffälligste an „Mama“ sind die Sounds des Drum Computers, betätigt von Mike Rutherford und das verrückt anmutende Lachen von Phil Collins. Das war neu für die Musik von Genesis. Die Inspiration zu seinem Lachen holte sich Phil Collins von Grandmaster Flash and the Furious Five – „The Message“.  mehr...

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Hörbuch Bravourös: „U“ von Timur Vermes

Nur noch ein paar Stationen mit der U-Bahn, dann ist Anke endlich am Ziel. Denkt sie. Aber die U-Bahn hält nicht, sondern fährt durch einen schier endlosen Tunnel. Gemeinsam mit einem Mitfahrer muss sie hier irgendwie raus. Eva Meckbach und Shenja Lacher brillieren in diesem Kammerspiel, das ausschließlich aus Dialogen und kurzen Gedanken besteht. Ein großartig umgesetzter und zudem sehr ungewöhnlicher Thriller.  mehr...

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