STAND

Moderation: Jörg Armbrüster
Musikredaktion: Martin Falk
Wortredaktion: Marie-Christine Werner

Themen der ersten Stunde

Hausbesuch: Spektakuläre Räume für die Oper
Martina Senghas hat den gefragten Heidelberger Bühnenbildner Sebastian Hannak zu Hause besucht

Klangraum Neue Klassik: Bertrand Chamayou: „Good Night!“ (Label: Warner)
Ausgesucht von Martin Falk

Dinge des Lebens: Das Schaufenster
Natali Kurth über Glasscheiben, die den Blick auf dekorierte Auslagen lenken oder auf Kunst

Lesezeichen I: Johann-Friedrich von Cotta-Literatur- und Übersetzerpreis der Stadt Stuttgart
Silke Arning über die Preisträgerin Claudia Steinitz, Übersetzerin

Lesezeichen II:
Johann-Friedrich von Cotta-Literatur- und Übersetzerpreis der Stadt Stuttgart
Silke Arning über den Preisträger und Autor Thomas Stangl, Autor

Netzkultur: Netztheater
Oliver Kranz darüber, wie die Bühnen während der Schließung das Internet produktiv nutzen

Themen der zweiten Stunde

Primär Prominent: Stephanie Neigel alias Phallée
Gespräch mit der Sängerin über die Zusammenarbeit mit dem „Söhne Mannheims Jazz Department“

Primär Musikalisch: „Both sides now” von Joni Mitchell, Archivnr. M0625895 (in SWRSWR2)
Musikwunsch von Stephanie Neigel

Gedichte und ihre Geschichte: Sarah Kirsch: „Der Droste würde ich gern Wasser reichen"
Kerstin Bachtler über ein Bewunderungs-Gedicht für Annette von Droste-Hülshoff

Gastro Jet: Schlicht aber umwerfend im Geschmack - Jahrgangssardinen Grand Cru
Gespräch mit dem Genussforscher Prof. Thomas Vilgis, Physiker am Max-Planck-Institut Mainz

CD der Woche: Diknu Schneeberger Trio: „Live from Porgy & Bess“ (Label: O-Tone)
Ausgesucht von Georg Waßmuth

Themen der dritten Stunde

Erklär mir Pop: „Porcelain“ von Moby
Gespräch mit Prof. Udo Dahmen, Künstlerischer Direktor der Popakademie in Mannheim

Hörbar: Jane Gardam: „Robinsons Tochter“
(Verlag Hörbuch Hamburg, 8 CDs, 556 Minuten, 24,- €)
Vorgestellt von Leonie Berger und gelesen von Leslie Malton

Museumsführer: Kunstgenuss trotz geschlossener Museen – moderne Kirchenfenster
Vorgestellt von Martina Conrad

Heimkino: „Into the beat” (Label: Eurovideo Medien)
Sabine Mahr über einen deutschen Tanzfilm, in dem eine Balletttänzerin Hiphop entdeckt

Wort der Woche: Virtue Signalling
Gespräch mit Prof. Bernhard Pörksen, Medienwissenschaftler an der Uni Tübingen

Hausbesuch Sebastian Hannak schafft spektakuläre Bühnenbilder

Der Heidelberger ist einer der gefragtesten Bühnenbildner in Europa. Seine phantasievollen Entwürfe waren schon am Landestheater Salzburg und an der Staatsoper in Budapest zu sehen. Vor drei Jahren erhielt er den begehrten Theaterpreis „Faust" für sein ungewöhnliches Bühnenprojekt „Heterotopia“ in Halle, einer sogenannten Totaltheaterinstallation, bei der Bühne und Zuschauerraum miteinander verschmolzen und die Inszenierungen zu einer Art Sozialexperiment wurden. Sebastian Hannak hat auch schon für Häuser im Südwesten gearbeitet. Er schuf für das Staatstheater Karlsruhe beispielsweise die Bühnenbilder für die Oper „Die Walküre“. Sebastian Hannak stammt aus Heidelberg, wohin er nach einigen Jahren in anderen Städten mit seiner Familie wieder zurückgekehrt ist. Martina Senghas hat ihn zu Hause besucht.  mehr...

SWR2 am Samstagnachmittag SWR2

Kulturgeschichte Gläsernes Lockmittel - Schaufenster

Das Schaufenster, wie wir es kennen, wurde Ende des 18. Jahrhunderts in Paris erfunden. Große Warenhäuser waren die ersten, die ihre Kunden durch aufwendige - oft saisonal angepasste - Dekorationen gewinnen wollten. Denn beim Schaufensterbummel können spontane Wünsche entstehen und erfüllt werden. Doch das durchsichtige Glas gibt nicht nur den Blick auf Auslagen frei, sondern auch auf Kunst. Künstler wie August Macke, Andy Warhol und Jasper Johns erkannten das Potential und malten Schaufenster oder nutzten sie für Kunstaktionen und Ausstellungen.  mehr...

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Literatur Stuttgarter Cotta-Preis an Übersetzerin Claudia Steinitz

Der Festakt findet dieses Mal digital statt. Letztes Jahr bereits wurde Übersetzerin Claudia Steinitz und Autor Thomas Stangl der Johann-Friedrich-Cotta-Preis der Stadt Stuttgart zugesprochen. Doch die feierliche Übergabe der mit insgesamt 20.000 Euro dotierten Auszeichnung musste corona-bedingt verschoben werden. Die Preisvergabe ist digital auf der Homepage der Stadt Stuttgart abrufbar. Übersetzerin Claudia Steinitz überzeugte die Jury mit ihrem „hohen sprachlichen Einfühlungsvermögen“. Die aus Berlin stammende Übersetzerin wird auch für ihr Lebenswerk gewürdigt, denn sie gibt seit mehr als 30 Jahren französischer Literatur eine deutsche Stimme.  mehr...

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Literatur Stuttgarter Cotta-Preis an Autor Thomas Stangl

Der Festakt findet dieses Mal digital statt. Letztes Jahr bereits wurde Übersetzerin Claudia Steinitz und Autor Thomas Stangl der Johann-Friedrich-Cotta-Preis der Stadt Stuttgart zugesprochen. Doch die feierliche Übergabe der mit insgesamt 20.000 Euro dotierten Auszeichnung musste corona-bedingt verschoben werden. Die Preisvergabe ist aber digital auf der Homepage der Stadt Stuttgart abrufbar. Der Autor Thomas Stangl hat bereits fünf Romane und zwei Bände mit Essays und Erzählungen geschrieben. Die Jury überzeugte sein Umgang mit dem "Dazwischen" in seinen Werken: "zwischen Raum und Zeit, Vergangenheit und Zukunft, Leben und Tod, Erzählen und Nichterzählen“.  mehr...

SWR2 am Samstagnachmittag SWR2

Netzkultur Online-Theater - wie die Bühnen während der Schließung das Netz nutzen

Im ersten Lockdown im Frühjahr wurde alles verfügbare Material gestreamt – inzwischen sind die Konzepte der Theaterhäuser ausgereifter. Es wird live gespielt und mit vielen Kameras gefilmt. Es gibt Theater als Live-Chat oder als Zoom-Konferenz. Streams sind oft nur für einen kurzen Zeitraum verfügbar, um sie kostbarer zu machen. Und es gibt sogar Bezahlschranken.  mehr...

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Mannheim

Gespräch Phalleé alias Stephanie Neigel singt mit dem „Söhne Mannheims Jazz Department“

Vier Musiker der Popband „Söhne Mannheims“ haben den Jazz entdeckt und das „Söhne Mannheims Jazz Department“ gegründet. Für ihr erstes Album, auf dem sie Popsongs neu interpretieren, haben sie sich eine Tochter eingeladen: Phalleé alias Stephanie Neigel. Sie macht sich die größtenteils bekannten Songs mit ihrer wunderbaren Stimme zu eigen. In der Mannheimer Musikszene ist Stephanie Neigel keine Unbekannte. Sie hat dort Jazzgesang studiert und ihr A-Cappella-Quartett „Les Brünettes“ mitgegründet.  mehr...

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Gedichte und ihre Geschichte „Der Droste würde ich gern Wasser reichen" von Sarah Kirsch

Am 10. Januar hätte Annette von Droste-Hülshoff Geburtstag. Vielleicht auch erst am 12. Januar, ganz sicher sind sich die Chronisten nicht. Fest steht allerdings ihr Geburtsjahr: 1797. Und völlig außer Frage steht auch ihr literarischer Stellenwert: Annette von Droste-Hülshoff gehört zu den wichtigsten deutschen Lyrikerinnen. In ihrem Werk geht es immer wieder um die Liebe zur Natur, zum Geliebten, zur Sprache. Das verbindet sie mit der rund 140 Jahre jüngeren Lyrikerin Sarah Kirsch. Sie bewunderte die Droste und nannte sie Schwester. In einem Gedicht beschrieb Sarah Kirsch diese Seelenverwandtschaft explizit. Es trägt den Titel: „Der Droste würde ich gern Wasser reichen“.  mehr...

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Jazz Extraklasse: „Live from Porgy & Bess“ das Diknu Schneeberger Trio

Im Jahr 2000 hat der Jazz-Club „Porgy & Bess“ neue Räumlichkeiten in die Wiener Innenstadt bezogen. Im Keller befindet sich ein hochmodernes Tonstudio, das mit der Bühne verkabelt ist. Während der Corona-Zwangspause realisierte der Gitarrist Diknu Schneeberger dort mit seinem Trio eine neue CD, wenn auch ohne Publikum.
Der 1990 in einer Sinti-Familie geborene Schneeberger gehört zu den überragenden Musiktalenten aus der Musikmetropole Wien.  mehr...

SWR2 Journal am Mittag SWR2

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