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Das Ende der Konsensgesellschaft lässt die Volksparteien schrumpfen, meint der Politikwissenschaftler Ulrich Eith. Das Ringen der CDU um Haltung gegenüber der AfD ist für den Professor an der Uni Freiburg ein Indiz dafür: „Heute wird es für sehr viel notwendiger angesehen, für sein spezielles Interesse einzutreten.“

Dauer
Sendedatum
Sendezeit
6:00 Uhr
Sender
SWR2

Politik funktioniere immer mehr über Personen. Das bedeute: „Es braucht eine Integrationspersönlichkeit, die die ganz unterschiedlichen Lager zusammenbinden kann.“ Die CDU sieht Eith in einem Dilemma der „Nullkommanull Zusammenarbeit“ mit den Lagern ganz links und ganz rechts.

Eith hält die Gleichsetzung von AfD und Linkspartei für falsch und fordert: „Politik muss in der Sache pragmatischer sein!“ Man könne sich nun nicht über lange Zeit eine „Auszeit“ nehmen, um die Frage von Parteivorsitz und Kanzleramt zu klären.

Ulrich Eith ist Professor für Politikwissenschaft an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg. Außerdem ist er Direktor des Studienhauses Wiesneck, einem Institut für politische Bildung in Baden-Württemberg.

Politik Nach Kramp-Karrenbauers Rücktritt vom CDU-Vorsitz: Schwarzes Scherbengericht

Die Vorgänge in Thüringen seien ein Musterbeispiel dafür, dass die scheidende CDU-Bundesvorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer dem öffentlichen Druck nicht standhalten konnte, sagt der Trierer Politologe Prof. Uwe Jun. Sie habe einen eher vermittelnden Führungsstil gehabt statt einer klaren Linie.  mehr...

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Forum AKK gibt auf – Wohin treibt die CDU?

Es diskutieren:
Albrecht von Lucke, Politikwissenschaftler, Redakteur der Blätter für deutsche und internationale Politik, Berlin
Prof. Dr. Paul Nolte, Historiker, Freie Universität Berlin
Christoph Schwennicke, Chefredakteur des Monatsmagazins "Cicero", Berlin
Gesprächsleitung: Gregor Papsch  mehr...

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Tagesgespräch Axel E. Fischer (CDU): „Wer von Schwarz-Grün träumt, wacht meist bei Rot-Rot-Grün auf“

Der Karlsruher CDU-Bundestagsabgeordnete Axel E. Fischer fordert eine Rückbesinnung seiner Partei auf konservative Werte. Die Erfahrung habe gezeigt, „wer von Schwarz-Grün träumt, wacht meist bei Rot-Rot-Grün auf“, sagte Fischer im SWR. Die Partei müsse wieder stärker inhaltliche Debatten führen, statt den Koalitionsvertrag Punkt für Punkt abzuarbeiten. Dennoch bedauerte der CDU-Politiker den gestern angekündigten Rückzug Annegret Kramp-Karrenbauers. Sie habe klar für einen Kurs der Mitte gestanden.  mehr...

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