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Die Ablehnung von Maßnahmen zur Bekämpfung der Coronakrise sei in Deutschland oft verknüpft mit dem Glauben an Verschwörungstheorien, so der Trierer Wirtschaftswissenschaftler Marc Oliver Rieger in SWR2.

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Leute, die tendenziell an Verschwörungstheorien glaubten, teilten meistens auch die Überzeugung, dass Beschränkungen des alltäglichen Lebens zu weit gegangen seien.

Die Akzeptanz von Maßnahmen zur Bekämpfung der Coronakrise hänge insofern auch von der Bildung ab. Betroffene müssten sich beispielsweise abstrakt vorstellen können, welche Folgen es für sie gehabt hätte, wenn keine Vorsichtsmaßnahmen getroffen worden wären.

Marc Oliver Rieger ist Professor für Wirtschaftswissenschaften an der Universität Trier. Zusammen mit seiner Kollegin Mei Wang hat er in einer Studie verglichen, wie zufrieden Menschen weltweit mit dem Krisenmanagement ihrer Regierungen sind. Die Untersuchung beruhe auf Daten von Apple, Google und einer internationalen Forschungsgruppe.

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