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Es diskutieren:
Christian Jakob, Journalist der „tageszeitung“, Berlin
Gerald Knaus, European Stability Initiative (ESI), Berlin
Victoria Rietig, Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP), Berlin
Moderation: Gregor Papsch

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Seit Jahren ringt die EU vergeblich um eine gemeinsame Migrationspolitik. Die Frage der Verteilung von Schutzsuchenden auf EU-Gebiet hat die Europäer gespalten, die Gräben scheinen unüberwindbar.

Jetzt hat die EU-Kommission Vorschläge für eine neue Asyl- und Migrationspolitik präsentiert. Ziel soll eine ‚europäische Lösung‘ sein, die nationale Alleingänge ausschließt.

Die Erwartungen sind immens: die anhaltende Zuwanderung über das Mittelmeer, ein unberechenbarer türkischer Präsident und die Brandkatastrophe im griechischen Flüchtlingslager Moria haben die EU-Führung weiter unter Druck gesetzt.

Kann sich Europa auf ein gemeinsames Vorgehen einigen? Wem helfen die Vorschläge aus Brüssel? Wofür stehen sie rechtlich wie moralisch? Und welche Rolle kann Deutschland spielen, das derzeit den EU-Ratsvorsitz innehat?

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