STAND
INTERVIEW

Italiens Regierungschef Giuseppe Conte galt als Langweiler und Marionette mächtigerer Politiker. Doch sein Krisenmanagement in der Corona-Pandemie habe ihn offensichtlich gestärkt. Währenddessen würden sich die Populisten schwerer tun: „In der Krise hatte Roberto Salvini keine Lösungsansätze, die Menschen haben das gemerkt“, sagt der Politikwissenschaftler Nino Galetti in SWR2.

Audio herunterladen (5 MB | MP3)

Den Stimmungsumschwung würden auch die Regionalwahlen an diesem Wochenende zeigen. Der Leiter des Büros der Konrad-Adenauer-Stiftung in Rom ist überzeugt, die Italiener hätten aus der Krise gelernt und würden und Populisten wie Ex-Innenminister Matteo Salvini und Außenminister di Maio von der Cinque-Stelle-Bewegung abstrafen. Nino Galetti: „Die Bilder der Toten aus Bergamo haben das Land tief erschüttert“.

STAND
INTERVIEW