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Viele Einzelhändler*innen und Restaurantbetreiber*innen müssen in der Corona-Krise aufgeben. Doch schon vor der Krise warnte der Deutsche Städtetag vor ausblutenden Innenstädten wegen steigender Mieten und zunehmender Online-Konkurrenz. Um Innenstädte wieder attraktiv zu machen, brauche es neue „Magneten“, sagte Gudrun Heute-Bluhm, geschäftsführende Vorständin des Städtetages Baden-Württemberg, in SWR2. Helfen könnte auch ein Vorkaufsrecht der Städte für Grundstücke.

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Die Städte könnten das Sterben der Innenstädte nicht verhindern, wenn ihnen Grundstück nicht gehörten, so Heute-Bluhm im SWR2 Gespräch. Es könnte allerdings helfen, wenn der Gesetzgeber ein Vorkaufsrecht für die Städte schaffen würde. Vielleicht bräuchte es auch noch drastischere Konzepte, damit die Städte ein Grundstück erwerben können, um so Preisexplosionen zu vermeiden.

Um Innenstädte wieder attraktiv zu machen, brauche es neue „Magneten“, so Gudrun Heute-Bluhm.

Kleine Zentren handwerklicher „Mini-Produktion“ oder „Eventgastronomie wären Beispiele für „Magneten“ , die Menschen zusätzlich zum Einzelhandel in die Städte ziehen könnten.

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Mainz Leerstände: Matz begrüßt Vorstoß des Städtetages

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Karlsruhe

Einzelhändler vor dem Neustart Staatssekretärin Schütz in Karlsruhe: Strategie für Handel und Gastronomie

Die Karlsruher Staatssekretärin im Wirtschaftsministerium Katrin Schütz fordert neben einer Öffnungsstrategie für den Handel Lockerungen für die Gastronomie. Diese sei ein Magnet für die Innenstädte.  mehr...

Wird aus dem Geist der Innenstadt eine Geister-Innenstadt?

Was sich schon seit längerem abzeichnete, hat die Corona-Krise noch verstärkt: Viele Einzelhändler, die vorher schon nur „gerade so“ über die Runden kamen, haben Corona finanziell nicht überlebt. Das Ladensterben hat seinen bisherigen Höhepunkt erreicht. Der Einzelhandelsverband HDE befürchtet, dass bundesweit 50.000 Geschäfte nie wieder öffnen werden. Vor allem betroffen: Modegeschäfte. Doch diese Krise verändert nicht nur Geschäftsmodelle – es verändert auch die Innenstädte. Möglicherweise radikal. Existieren dort bald nur noch Cafés, Bars und Imbissbuden und verlagert sich der Handel fast komplett in Shopping-Malls und Online-Portale? SWR Aktuell Kontext: Wird aus dem Geist der Innenstadt eine Geister-Innenstadt?  mehr...

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Diskussion Öde Innenstädte – Ist die City noch zu retten?

Leere Fußgängerzonen, geschlossene Geschäfte und Cafés - Corona verschärft die Krise der deutschen Stadtzenten. Ist die Zeit der City als urbaner Treffpunkt endgültig vorbei? Oder gibt es neue Konzepte, um die Stadtkerne nach der Pandemie wieder erlebenswert zu machen? Claus Heinrich diskutiert mit Prof. Dr. Donato Acocella - Stadtentwicklungsplaner, Lörrach, Ingrid Hartges - Deutscher Hotel- und Gaststättenverband, Berlin, Claudius Seidl - Redakteur FAZ Berlin  mehr...

SWR2 Forum SWR2

Zeitgenossen Ulrich Raulff: „Das kapieren auch die bildungsstrengen deutschen Museumsleute“

Kulturorte können Innenstädte verändern, Kunstmuseen und andere Kulturangebote können Stadtquartiere prägen - vor allem, wenn Kulturinstitutionen sich nicht nur an ihre übliche Klientel wenden, sondern sich für die gesamte Gesellschaft öffnen. Das ist die These von Ulrich Raulff. Auch die Imagepolitik dank spektakulärer Architektur spielt für Ulrich Raulff eine wichtige Rolle.  mehr...

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Verkehrsforschung So werden Innenstädte attraktiver für Fußgänger*innen und Radfahrer*innen

Weniger Lärm, weniger Abgase, mehr Platz für die BürgerInnen – viele Menschen wünschen sich autofreie Innenstädte wie es sie etwa in den Niederlanden schon gibt. Wie kann man eine Innenstadt autofrei gestalten, ohne die Interessen von Wirtschaft und Handel zu gefährden?Jochen Steiner im Gespräch mit Prof. Christoph Hupfer  mehr...

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