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Stadtarchiv Mainz startet Aufruf: Die LSBTIQ-Geschichte soll sichtbar werden

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„Es ist wichtig, die Diskriminierungsgeschichte aufzuarbeiten, besonders, wenn man sich bewusst macht, dass immer noch Gesetze und Strukturen in der Bundesrepublik existieren, die nach wie vor eine diskriminierende Wirkung haben“, sagt der Leiter der städtischen Koordinierungsstelle zur Gleichstellung von LSBTIQ in Mainz, Oliver Bördner.

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Aus diesem Grund bittet das Mainzer Stadtarchiv nun die Bevölkerung um Zeitdokumente aller Art, die die Lebenswirklichkeit beispielsweise von schwulen Männern oder lesbischen Frauen Ende des 19. oder Anfang des 20. Jahrhunderts wiedergeben. Das Stadtarchiv will damit nicht nur Aufarbeitung leisten, sondern sich auch für die freie Entwicklung der Geschlechteridentität einsetzen, so Oliver Bördner.

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