Tagesgespräch

Staatssekretär Flasbarth: Brauchen zusätzliche Mittel, um Hungerkrisen in der Welt zu vermeiden

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Florian Rudolph

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Der Staatssekretär im Bundesentwicklungsministerium, Jochen Flasbarth (SPD), hat auf die dramatische Situation der ärmeren Länder der Welt aufmerksam gemacht. Um die drohende Hungerkrise des globalen Südens zu verhindern, müsse die internationale Gemeinschaft und damit auch Deutschland alles tun, um die Lebensmittelpreise in diesen Ländern bezahlbar zu halten, sagte Flasbarth im SWR2 Tagesgespräch. "Das bedeutet vor allem, dass wir die Transportwege aus der Ukraine wieder freimachen, die Schwarzmeer-Häfen vermeiden, daran arbeitet die EU und hier in Deutschland insbesondere der Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir. Das würde auf den Märkten das Signal geben, es geht wieder etwas."

Flasbarth verwies zudem darauf, dass Deutschland das Welternährungsprogramm mit zusätzlichen Mitteln unterstütze. "Wir hatten bereits 430 Millionen Euro im Frühjahr zugesagt, jetzt sagen wir nochmal 450 Millionen zu, die im Wesentlichen über die UN verwendet werden", so der BMZ-Staatssekretär.

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