Tagesgespräch

SPD-Chefin Esken zur Lieferung schwerer Waffen an die Ukraine: "Diplomatie darf nie zu Ende sein"

STAND
AUTOR/IN

Audio herunterladen (5,4 MB | MP3)

Der Bundestag unterstützt die Lieferung schwerer Waffen an die Ukraine. Die Ampel-Parteien und die Union stimmten mit großer Mehrheit für ihren gemeinsamen Antrag. Darüber hinaus ist SPD-Chefin Saskia Esken dafür, die Gesprächskanäle nach Moskau offen zu halten. "Diplomatie darf nie zu Ende sein", sagte sie im SWR-Tagesgespräch. Den Vorwurf, Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) habe in den vergangenen Wochen zögerlich gehandelt, wies Esken zurück. "Wenige Tage nach dem Beginn des Angriffskrieges wurde ein über Jahrzehnte gepflegtes außenpolitisches Paradigma überwunden, nämlich keine Waffen in Kriegsgebiete zu liefern. Und jetzt, auch mit starker internationaler Abstimmung, ist diese Erweiterung beschlossen worden", sagte Esken. Wie sie die Rede von CDU-Chef Friedrich Merz im Bundestag empfunden hat und warum sie es richtig findet, dass Kanzler Scholz nach Japan geflogen ist, statt an der Sitzung teilzunehmen, hören Sie im Interview.

STAND
AUTOR/IN