Gespräch

Scholz-Reise auf die arabische Halbinsel: Energiepolitisch eigentlich nicht notwendig

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INTERVIEW
Max Bauer

Außenpolitisch gesehen geht Deutschland mit der Scholz-Reise nach Saudi-Arabien, Katar und in die Vereinigten Arabischen Emirate jetzt von Russland als Energielieferanten über zu den Autokratien im Nahen Osten, sagt Politikwissenschaftler Steffen Bukold in SWR2. Dadurch werde eine fossile Abhängigkeit durch die nächste ersetzt.

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Abgesehen von den politischen Zweifeln daran, müsse man nun aber auch fragen, ob die Reise von Olaf Scholz energiepolitisch überhaupt notwendig sei. Was das Öl angehe, sei die Versorgungslage im Moment insgesamt nicht schlecht. Und beim Flüssiggas sei nur Katar der einzig relevante Gesprächspartner in der Region. Doch für Lieferverträge mit dem Land brauche es eigentlich keine Kanzlerreise, meint Steffen Bukold.

Steffen Bukold ist Energie-Experte, Gründer und Leiter des Forschungs- und Beratungsbüros EnergyComment in Hamburg.

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