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„Das muss nicht so sein“, sagt Alexander Roßnagel vom Forum Privatheit in Karlsruhe zum fleißigen Datensammeln der großen Konzerne wie Zoom oder Microsoft. Denn nicht nur Kolleg*innen und die Chefetage können in Zeiten von Home-Office ins eigene Wohnzimmer schauen — auch die Anbieter*innen von Video-Konferenz-Tools nutzen die Datenströme.

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Eine Möglichkeit hier für mehr Datenschutz zu sorgen: Deutsche Unternehmen könnten etwa Zoom-Dienste im eigenen Rechenzentrum einrichten, erklärt Roßnagel, die Daten würden dann nicht an die großen Tech-Konzerne im Ausland abfließen.

Mit dem Safer Internet Day wird jedes Jahr am 9. Februar für mehr Medienkompetenz geworben und auf mögliche Internet-Gefahren aufmerksam gemacht.

Zuletzt war der Kurznachrichtendienst WhatsApp wegen geänderter Datenregeln in die Kritik geraten: „WhatsApp will die Daten an den Mutterkonzern Facebook weitergeben – insofern sind fast alle anderen Kurznachrichtendienste besser als WhatsApp“, so Roßnagel.

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