Tagesgespräch

Rheinland-pfälzische Klimaschutzministerin Katrin Eder: "Pegelstände müssen verständlich übersetzt werden"

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AUTOR/IN
Gerhard Leitner

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Rheinland-Pfalz will Lehren aus der Flutkatastrophe an der Ahr ziehen und den Hochwasserschutz neu aufstellen. Dazu hat Landesklimaschutzministerin Katrin Eder einen Sieben-Punkte-Plan zur Hochwasservorsorge vorgestellt. Ein Schwerpunkt liegt dabei im Bereich der Kommunikation. Im SWR2 Tagesgespräch erklärte Eder, dass für Vorwarnungen mehrere Wetterdienste und auch Expertinnen und Experten für Krisenkommunikation einbezogen werden sollen: "Wenn es heißt, Pegel XY erreicht den Wert XY, braucht man Menschen, die das übersetzen und die dann klar sagen: 'Achtung', (…) [damit] diese Übersetzung auch für alle verständlich dargestellt werden kann."
Beim Wiederaufbau spielt laut Eder auch Beratung durch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler eine wichtige Rolle, vor allem beim Neubau von Brücken: "Auch wenn sich etwas verkeilt, der Wasserabfluss muss immer gegeben sein. Weil diese sogenannten Verklausungen auch zu Sturzfluten geführt haben. (…) Für die Zukunft müssen hier Lehren gezogen werden. Das tun wir mit wissenschaftlicher Begleitung.", so Eder. Die soll auch dazu führen, dass die Erkenntnisse auf andere Regionen in Deutschland übertragen werden können.

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Gerhard Leitner