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INTERVIEW

Die Organisation Reporter ohne Grenzen veröffentlicht heute ihre alljährliche Rangliste der Pressefreiheit. Die Corona-Krise beeinträchtigt die Arbeit der Presse, „die Recherchearbeiten sind reduziert, man kann nicht mehr ohne Weiteres vor Ort mit Menschen sprechen“, so Professor Christoph Neuberger im Gespräch mit SWR2.

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Im chinesischen Wuhan sei die Pressefreiheit eingeschränkt, „es gibt sehr viele inhaftierte Journalist*innen“. Gerade in der Krise sei eine kritische Öffentlichkeit wichtig, in Deutschland hingegen sei die Krise auch eine „Stunde des Journalismus“, da es ein verstärktes Informationsbedürfnis gibt.

Der Medienwissenschaftler Prof. Christoph Neuberger ist Direktor des Weizenbaum-Instituts für die vernetzte Gesellschaft an der Freien Universität Berlin.

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