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Die aus den USA stammenden QAnon“-Verschwörungsmythen werden in Deutschland vor allem von einem User namens „Resignation Anon“verbreitet. Er betreibt mehrere Plattformen, die als wichtige Infrastruktur für die Bewegung gelten. Dahinter steckt nach Recherchen von WDR, NDR und Süddeutscher Zeitung offenbar ein Berliner Programmierer.

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„Resignation Anon“ soll unter anderem dafür zuständig sein, die vielen kleinen Verschwörungs-Schnipsel aus Nischenforen im Netz zu sammeln, zu übersetzen und aufzubereiten. So gelangt ein Teil der Behauptungen auch in Handy-Chatgruppen mit hunderttausenden Abonnenten. Der Antisemitismus-Beauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, fordert, dass QAnon auch vom Verfassungsschutz ernst genommen wird.

„Resignation Anon“ wurde wurde im vergangenen Monat auch in einer Chatgruppe für seine Arbeit gelobt, die bekannt für die Verbreitung von Verschwörungsmythen ist. Mehr als 120.000 Abonnenten konnten lesen, dass er sehr wichtig für die Bewegung sei, samt Glückwunsch zum tausendtägigen Jubiläum. Der Berliner Programmierer hat es gegenüber WDR, NDR und SZ abgelehnt, sich zu äußern.

Video: "QAnon" in Deutschland (ARD Tagesthemen vom 26.10.2020)

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Corona-Leugner, die an Verschwörungsmythen glauben, sorgen für Konflikte in Familien oder am Arbeitsplatz und beschäftigen zunehmend Beratungsstellen. In Baden-Württemberg haben die Verantwortlichen viel zu tun - und Kurioses zu berichten.  mehr...

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Esoterische Theorien oder antisemitische Verschwörungsvorwürfe hätten eine lange Tradition im Rap und im Hip-Hop, sagt der Musikjournalist Jens Balzer in SWR2. Dass Musiker wie Xavier Naidoo, Kollegah oder Sido nun auch in diesen Zeiten in ihren Songs Verschwörungstheorien verbreiteten, sei einerseits ein inszeniertes Zeichen ihrer Krassheit, aber auch ein typischer Fall von „Maskulinismus“ dieser Szene.  mehr...

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