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Die Bundestags-Vizepräsidentin und Linkspolitikerin Petra Pau hat die Festnahme einen Tatverdächtigen im Fall der „NSU 2.0-Drohschreiben“ begrüßt. Pau betonte im SWR Tagesgespräch aber auch, es gebe noch viele offene Fragen im Zusammenhang mit den Faxen und Mails mit Todesdrohungen und rechtsextremistischen Schmähungen. Zu Äußerungen des hessischen Innenministers Beuth, der von einem herausragenden Ermittlungserfolg sprach und die Polizei entlastet sieht, sagte Pau: "Mir ist viel zu schnell vom Einzeltäter die Rede und viel zu schnell hat Herr Beuth erklärt, man habe kein Polizeiproblem. Ich weiß nicht, wie jemand zu dieser Erkenntnis kommt. Meine Erfahrungen sagen mir etwas anderes und da würde ich auf Gründlichkeit setzen."

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