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Es diskutieren:
Johannes-Wilhelm Rörig, Missbrauchsbeauftragter der Bundesregierung, Berlin
Dr. Thomas-Gabriel Rüdiger, Cyber-Kriminologe, Hochschule Polizei Brandenburg
Elisabeth Quendler, Sexualtherapeutin bei "Kein Täter werden", Uniklinik Ulm
Moderation:Lukas Meyer-Blankenburg

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Es sind Bilder und Videos, die so schrecklich sind, dass selbst erfahrene Ermittler psychologische Hilfe benötigen. Kleinkinder und Babys, die mit Gegenständen penetriert oder vergewaltigt werden - millionenfach im Darknet verbreitet. Hergestellt vom Onkel, von Stiefvätern oder Vätern, die anderen ihre Kinder zum Sex anbieten. Wie zuletzt bei einem Netzwerk in Bergisch-Gladbach, wo die Polizei nun mehr als 30.000 möglichen Spuren nachgeht.

Kindesmissbrauch in Deutschland sei ein Massenphänomen, sagen Experten - massiv gestiegen durch die Möglichkeiten des Internet. Im Darknet floriert der Handel mit dem Leid. Und auch das Cybergrooming, also der Versuch von Erwachsenen über soziale Medien sexuelle Kontakte zu Minderjährigen herzustellen, ist offenbar Alltag im Netz.

Warum ist die sexuelle Gewalt so verbreitet? Wie lassen sich Kinder besser schützen? Schrecken erweiterte Polizeibefugnisse und schärfere Gesetze mögliche Täter ab?

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