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Nach der Jahrhundert-Flut – Wie gelingt der Wiederaufbau im Ahrtal?

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Marie-Christine Werner diskutiert mit
Frank Harsch, Bürgermeister Braunsbach
Edda Kurz, Vizepräsidentin der Architektenkammer Rheinland-Pfalz
Michael Lang, SWR-Landeskorrespondent Bad Neuenahr-Ahrweiler

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Über 100 Todesopfer, eingestürzte Häuser und Brücken, eine zerstörte Infrastruktur. Die Flutkatastrophe vom 14. Juli hat besonders das Ahrtal verwüstet.

Während in Rheinland-Pfalz noch um die politische Verantwortung der späten Warnung und einer mangelhaften Soforthilfe gestritten wird, sind bereits Milliarden Euro an „Aufbauhilfen" von Bund, Ländern und privaten Spendern bereitgestellt.

Aber wie soll das Geld verwendet werden, um die Wunden im Ahrtal zu heilen?

Wird die Fachwerkidylle an der Ahr zum gesichtslosen „Hochwasserschutzgebiet"?

Psychologie Soforthilfe Psyche: Diese Hilfe gibt es für die Flutopfer im Ahrtal

Nach der Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen haben Psycholog*innen das Netzwerk „Soforthilfe Psyche“ gestartet, um den Menschen vor Ort schnell zu helfen. Wie geht es den Menschen inzwischen psychisch und welche Hilfsangebote gibt es?
Jochen Steiner im Gespräch mit der Psychologin Daniela Lempertz, Netzwerk Soforthilfe Psyche.  mehr...

SWR2 Impuls SWR2

Tagesgespräch "Bündnis Entwicklung Hilft“: Mehr Hilfe für vom Klimawandel betroffene Staaten

Das aus verschiedenen Hilfsorganisationen bestehende "Bündnis Entwicklung Hilft“ fordert von den Industriestaaten mehr Unterstützung für ärmere Länder, die vom Klimawandel betroffen sind. Dazu gehörten beispielsweise Inselstaaten im Südpazifik wie Vanuatu, Tonga oder die Salomonen, die stark unter Wirbelstürmen, Überschwemmungen und dem Anstieg des Meeresspiegels litten. „Wir müssen ganz klar sagen, als Hauptverursacher des Klimawandels sind da die Industrieländer stark gefordert, zum einen dem Klimawandel entgegenzusteuern, aber auch diese Länder zu unterstützen, sagte der Geschäftsführer des Bündnisses Peter Mucke im SWR2 Tagesgespräch.
Der Zusammenschluss mehrerer Hilfsorganisationen bringt den jährlich erscheinenden Weltrisikoindex heraus. Dass der Westen Deutschlands in diesem Jahr von einer Flutkatastrophe getroffen wurde, ändert für Mucke nichts an der grundsätzlich sicheren Lage: „Wir sind als Land auf Rang 161 von 181 Ländern, und daran kann man sehen: Deutschland ist in Bezug auf die Risikogefährdung in einer guten Position.“ Dennoch müsse man sich auch hierzulande, wie in ganz Europa, auf eine Zunahme starker Wetterphänomene einstellen.  mehr...

SWR2 Aktuell SWR2

Gespräch #Zusammenhalten im Südwesten: Wie geht es den Menschen im Ahrtal?

„Die Lage ist geschäftig“, sagt SWR-Reporter Joachim Wulkop. Und trotzdem sei weiterhin viel zu tun: Man sehe weiterhin die großen Ränder der Flut, die durch die Straßen geschwappt ist. An was es nun mangele, seien praktische Dinge. Wohnungen, in denen die Heizungen funktionieren oder eine vernünftige Strominfrastruktur, um zum Beispiel Bautrockner zu betreiben. Immer wieder falle der Strom für kürzere Zeit aus. Wichtige Grundlagen für die nächste Zeit habe die Zukunftskonferenz gegeben: „Viele Menschen sehen den positiven Effekt und sagen, lasst uns doch die Chance nutzen und alles wieder schöner aufbauen“, so Wulkop.  mehr...

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