Wort der Woche

Multitasking - erklärt von Bernhard Pörksen

STAND
INTERVIEW
Marie-Christine Werner

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Während wir mit der linken Hand im Kochtopf rühren, tippen wir mit der rechten noch schnell eine SMS ins Smartphone und hören nebenbei die Nachrichten. Multitasking nennt man eine solche Szene, die wir alle aus unserem Alltag kennen. Doch Untersuchungen haben ergeben, dass wir überhaupt nicht multitaskingfähig sind. Das gleichzeitige Ausführen mehrerer Tätigkeiten, das vereinzelt immer noch in Stellenausschreibungen als Bewerbungskriterium angeführt wird, erreicht statt der erhofften Zeit- und Kostenersparnis das genaue Gegenteil: eine starke Unkonzentriertheit, die zu Fehlern führt. Der Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen erklärt, wie sich das Image des einstigen Vorzeigebegriffs Multitasking vom Positiven hin zum Negativen gewandelt hat.