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„Wir machen so etwas wie Eurodisney Tübingen“, erklärt ein Besucher am Wochenende — er hat nach einem negativen Corona-Schnelltest ein Tagesticket bekommen und macht nun etwas, was in der Pandemie aufregend geworden ist: einen Einkaufsbummel.

Seit dem 16. März ist Tübingen Corona-Modellstadt, an neun Teststationen wird getestet, bislang wurden 50.000 Schnelltests gemacht. Der Andrang war so groß, dass am Osterwochenende nur noch Menschen aus dem Kreis Tübingen hier einkaufen und bummeln können.

Tübinger Modellprojekt - Bilder vom letzten März-Wochenende

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Oberbürgermeister Boris Palmer will nun „länger testen und mehr Daten sammeln, um wirklich sicher zu sein, ob die Idee funktioniert, ob wir so viele Positive rausfischen, dass wir die Pandemie vielleicht sogar besser unter Kontrolle halten als wenn wir alle nach Hause schicken, wo sie sich dann privat anstecken“.

Begrenzung des Projekts für Nicht-Tübinger - Oberbürgermeister Palmer im Interview (Video):

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Das baden-württembergische Sozialministerium hat das Tübinger Modellprojekt vorläufig bis zum 18. April 2021 verlängert.

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