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„Um zu verdeutlichen, dass in ihren Staaten schwarze Amerikaner definitiv nur Bürger zweiter Klasse sein würden“, hatten die beiden südlichen US-Bundesstaaten Mississippi und Georgia die Kriegsflagge der Konföderation in ihre Staatsflaggen integriert, sagt Britta Waldschmidt-Nelson.

Im Gespräch mit SWR2 erklärt sie aus der Geschichte, warum der Bundesstaat Mississippi die „Stars and Bars“ jetzt wieder aus der Staatsflagge streicht.

Auch in die Popkultur und die Motorradszene außerhalb der USA hat die Flagge der Konföderation Einzug gehalten — eine Diskussion ihres problematischen Hintergrundes steht hier oft noch aus.

Waldschmidt-Nelson ist Professorin für die Geschichte des europäisch-transatlantischen Kulturraums an der Universität Augsburg.

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