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Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) ist gegen eine Impfpflicht in Deutschland.

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Im SWR-Tagesgespräch sagte Malu Dreyer: "Ich habe von Anfang deutlich gemacht, dass wir als Landesregierung für das freiwillige Impfen stehen und dass wir die Menschen davon überzeugen." Dabei sei man bislang insgesamt sehr erfolgreich. "Ich möchte jetzt nicht durch die Hintertür sagen, dass wir das jetzt anders machen."

Die Impfkampagne hat nach Einschätzung Dreyers einen Wendepunkt erreicht. Erstmals gebe es mehr Impfstoff, als Menschen, die sich für einen Impftermin meldeten. Jetzt gelte es, kreative Lösungen gemeinsam mit den Kommunen zu entwickeln. "Wir werden Impfen to Go anbieten, indem wir mit Impfbussen in unterschiedlichen Stadtteilen unterwegs sind."

Vom Bund erwartet die Ministerpräsidentin klare Aussagen zur weiteren Bewertung der Pandemielage: "Ich wünsche mir als Allernächstes, dass wir gemeinsam zu einer Verständigung darüber kommen, was ist eigentlich die nächste Warnstufe? Denn die Inzidenz ist heute nicht mehr das Gleiche wie noch vor einem Jahr, schlicht und ergreifend, weil wir so viele Menschen geimpft haben." Hier sei ein bundesweit gemeinsamer Kurs wichtig, betonte Dreyer.

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