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Mehr als eine Königin – Zum Tod von Queen Elizabeth II

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Thomas Ihm diskutiert mit
Prof. Dr. Gerhard Dannemann, Jurist
Dr. Almuth Ebke, Historikerin
Udo Seiwert-Fauti, Journalist

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Zum ersten Mal seit 70 Jahren sind die Briten heute ohne ihre Königin aufgewacht. Was das bedeutet, ist schwer zu ermessen.

Eine Ära endet und Charles ist jetzt König. Queen Elizabeth war mehr als ein Staatsoberhaupt, sie war ein Bezugspunkt für das Selbstverständnis und die Identität der Menschen im Vereinigten Königreich, aber auch weltweit.

Ohne echte politische Macht, hat sie doch die Politik geprägt. Ihrem Vorbild haben die Menschen vertraut.

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Queen Elizabeth habe sich große staatliche Verdienste erworben, ihre Vernunft, ihr common sense seien für Britinnen und Briten immer ein Rückhalt gewesen. Einmal sei ihm die Königin mit Prinz Philip auf der Straße zufällig begegnet, auf dem Weg vom Auto zu einem diplomatischen Empfang. „Sie hat mir zugewinkt und zugelächelt“, erinnert sich Glees. „Das war ein komisches Gefühl“, eine Vertrautheit gegenüber einem ganz normalen Staatsbürger. Genau dieses Gefühl sei Millionen Britinnen und Briten vertraut.
Auch wenn die Queen in der Öffentlichkeit so gut wie keine Emotionen gezeigt habe, sei ihr britischer Humor bemerkenswert gewesen. Als Persönlichkeit habe sie sich eine erstaunliche Normalität bewahrt, Persönlich sei sie eine typische britische Frau gewesen, der man verzeihen müsse, dass sie ihre Hunde und Pferde scheinbar lieber gehabt habe als ihre Kinder – angesichts all dessen, was ihre Kinder ihr angetan hätten.  mehr...

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