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INTERVIEW

Zu viele Journalisten seien zu nah an den Herrschenden. In seinem neuen Buch „Sabotierte Wirklichkeit“ kritisiert der Medienkritiker Marcus B. Klöckner in SWR2: „Die Denk- und Handlungsschemata sind so relativ einheitlich. Das wird der Realität nicht gerecht“.

Dauer
Sendedatum
Sendezeit
6:00 Uhr
Sender
SWR2

Klöckner will mit seiner Analyse nicht den Argumenten der neuen Rechten Vorschub leisten. „Die Medienkritik von rechts ist sehr hohl”, so der Autor, „meine Medienkritik kommt erst mal von links“.

Klöckner sieht durch die Nähe des Journalismus zur Politik einen Teil der Gesellschaft ausgeklammert. Er fordert: „Es müsste eine Art Verbund aus alternativen Medien entstehen“. Das würde kritischen Journalisten die Arbeit erleichtern. Momentan sei es so: „Wer von vornherein herrschaftskritisch berichten will, muss kämpfen“.

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Ausstellung Ins Digitale surfen: Michael Bielicky „Perpetuum mobile“ im ZKM Karlsruhe

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Literatur „Cyberneider“ von Natascha Kampusch: Ein Plädoyer gegen Mobbing im Netz

Natascha Kampusch war in Österreich nach ihrer Flucht aus dem Kellerverlies eines der ersten Ziele von Hasspostern in den sozialen Medien. Zu einer Zeit, in der es noch keine Beratungsstellen und kaum rechtliche Möglichkeiten dagegen gab. Ihr Buch „Cyberneider“ ist ein leidenschaftliches Plädoyer gegen die Diskriminierung und Mobbing im Netz, gegen „Populismus, Sexismus und Rassismus, die Werkzeuge der Radikalen“. Vor allem Frauen würden im Internet häufig zum Ziel von Mobbern werden. Opfer sollten die Angriffe nicht still ertragen, sondern vielmehr dokumentieren und Behörden einschalten, rät die 31-jährige Wienerin.  mehr...

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