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Ostern ist ein Fest der Hoffnung. Die ehemalige Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland ist davon überzeugt: „Es wird anders werden“. Mehr Tests und mehr Impfungen werden ein anderes Leben möglich machen. Mit ihrem Satz „Nichts ist gut in Afghanistan“ löste die überzeugte Pazifistin 2010 eine bundesweite Debatte über den Einsatz von Bundeswehrsoldaten in Krisengebieten aus.

„Bischöfin der Herzen“

Entschieden stellt sie sich antisemitischen und rechtspopulistischen Provokationen entgegen. „Wir sollten in unserer Gesellschaft zuallererst verbal abrüsten“, betont die Theologin und äußert sich erschrocken darüber, wie menschenverachtend im Netz auf Andere eingedroschen werde. Obgleich schon im Ruhestand und keine Landesbischöfin mehr, ist Margot Käßmanns Beliebtheit bei den Christ*innen ungebrochen. Sie gilt als „Bischöfin der Herzen“.

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