Forschungsprojekt

Mannheimer Studie zur „Euthanasie-Aktion T4“ – Mörder im Arztkittel

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Die Ermordung psychisch kranker und behinderter Menschen durch die Nationalsozialisten war der erste industrielle Massenmord der Geschichte. In einem dreijährigen Forschungsprojekt hat die Historikerin Lea Oberländer erforscht, wie viele Psychiatriepatient*innen aus Mannheim dem Verbrechen zum Opfer fielen.

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Im Januar erscheint ihre Dissertation in Buchform im Verlag Regionalkultur, aber schon jetzt präsentiert die junge Historikerin erstmals ihre Forschungsergebnisse im Mannheimer MARCHIVUM. Erschreckende Forschungsergebnisse, die zeigen wie die Mörder im Arztkittel und ihre Helfershelfer versucht haben, durch die Vernichtung der Patientenakten ihre Spuren zu verwischen. Täter, die nach 1945 nur selten zur Verantwortung gezogen wurden.

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