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Trotz Corona-Pandemie will die Fridays for Future-Bewegung auch im neuen Jahr wieder mit Protestaktionen auf den Klimaschutz aufmerksam machen. Im SWR sagte die Heidelberger Aktivistin und Fridays for Future-Sprecherin Line Niedeggen, die Politik versuche sich immer noch fleißig herauszureden. Derzeit werde eine abgeschwächte Form zu lascher Klimapolitik betrieben und diese als ausreichend verkauft. Dennoch habe Fridays for Future auch in diesem Jahr einiges erreicht, erklärte Line Niedeggen im SWR.

“Wir haben gezeigt, dass es einen gesamtgesellschaftlichen Wunsch nach Klimagerechtigkeit gibt, und dass diese Transformation jetzt starten kann“.

Als Erfolg der Protestbewegung wertete Niedeggen zudem die Verhinderung einer neuen Abwrackprämie, wie sie die Automobilindustrie in der Corona-Pandemie gefordert hatte.

Dennoch habe Fridays for Future in diesem Jahr ebenfalls klargemacht, dass die Bewegung auch soziale Probleme wahrnehme. “Dass die Menschen sehen, wir wollen keine Autos verbieten und wir können auch nicht Tausende Arbeitsplätze einfach löschen, sondern wir brauchen einen sozial gerechten Wandel“, so Niedeggen.

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