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Letzte Warnung – Stoßen wir an die Grenzen des Wachstums?

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Axel Weiß diskutiert mit
Dr. Michael Kopatz, Umweltwissenschaftler
Prof. Dr. Hartmut Rosa, Soziologe
Prof. Dr. Angelika Zahrnt, Wirtschaftswissenschaftlerin

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Vor genau 50 Jahren stellte der Club of Rome seinen ersten Bericht zur Lage der Menschheit vor. Überbevölkerung, Umweltverschmutzung, Raubbau der natürlichen Ressourcen - die Aussichten waren düster.

Wo stehen wir heute, fünf Jahrzehnte später? Was hat der Bericht bewirkt? Und wo liegen Handlungsoptionen für eine nachhaltige Zukunft?

Gesellschaft 50 Jahre „Die Grenzen des Wachstums“ – Wie richtig lag der Club of Rome?

Wissenschaftler um Dennis Meadows erstellten erstmals globale Simulationen über das Jahr 2050 hinaus: Bevölkerungsexplosion, Rohstoffmangel, Umweltverschmutzung, Niedergang der Weltwirtschaft – es waren düstere Szenarien, die der Club of Rome am 2. März 1972 veröffentlichte.  mehr...

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Ökologie Club of Rome - 50 Jahre "Grenzen des Wachstums"

Schon vor 50 Jahren prognostizierte ein Forscher*innen-Team aus Amerika in einem Bericht an den Club of Rome, vor welchen komplexen Problemen die Welt steht oder stehen wird.  mehr...

Gespräch Buch einer Epoche: „Die Grenzen des Wachstums“ des Club of Rome ist 50 Jahre alt

Die berühmte Schrift „Die Grenzen des Wachstums“ des Club of Rome ist jetzt 50 Jahre alt. Woher kam der enorme Erfolg des Buches von Dennis L. Meadows? Kein anderes Buch war damals wissenschaftlich so gut begründet, so der Umwelthistoriker Franz-Josef Brüggemeier von der Universität Freiburg in SWR2.  mehr...

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Grenzen des Wachstums 50 Jahre Grenzen des Wachstums – alles beim Alten?

Schon vor 50 Jahren projizierte ein Forscher*innen Team aus Amerika in einem Bericht an den Club of Rome, vor welchen komplexen Problemen die Welt steht oder stehen wird.  mehr...

14.10.1973 Club of Rome bekommt Friedenspreis des Deutschen Buchhandels

14.10.1973 | Die Studie „Grenzen des Wachstums“, die der Club of Rome 1972 erstellen ließ, geht zurück auf eine Initiative von Eduard Pestel (1914 – 1988). Er gehörte 1968 nicht nur zu den Gründungsmitgliedern des Clubs, sondern saß auch im Kuratorium der Stiftung Volkswagenwerk, die die Studie mit einer Million D-Mark finanzierte. Den Auftrag bekommt der Ökonom Dennis Meadows am MIT in Boston. In dem Bericht „Grenzen des Wachstums“ legt er dar, dass es zu einem weltweiten Kollaps kommen kann, wenn die Weltbevölkerung weiter wächst und die Ressourcenausbeutung fortschreitet. Der Bericht findet weltweit große Beachtung. Der Club of Rome wird am 14.10.1973 dafür mit dem Friedenspreis des deutschen Buchhandels ausgezeichnet. Bis heute das einzige Mal, dass der Preis an eine Institution vergeben wird, nicht an eine Einzelperson. In seiner Dankesrede im Namen des Club of Rome schildert Eduard Pestel, wie die Studie zustande kam.  mehr...

8.6.1972 „Grenzen des Wachstums“ des Club of Rome erscheint auf Deutsch – Buchkritik

8.6.1972 | 1968 gründet sich der Club of Rome. Fachleute aus zahlreichen Ländern schließen sich darin zusammen, um sich mit den Zukunftsfragen der Menschheit zu beschäftigen. In der Öffentlichkeit wird der Club of Rome vor allem durch eine Studie bekannt: „Die Grenzen des Wachstums“, erschienen am 2. März 1972. In den Medien findet sie zunächst nur wenig Widerhall – immerhin hier in einer Buchbesprechung des Südwestfunks vom 8. Juni 1972, verfasst von SWF-Redakteur Peter Koerfgen. Sie macht deutlich, wie neu und radikal die Aussagen des Club of Rome für damalige Verhältnisse waren.  mehr...

SWR2 lesenswert Kritik Andreas Reckwitz, Hartmut Rosa: Spätmoderne in der Krise. Was leistet die Gesellschaftstheorie?

Hartmut Rosa und Andreas Reckwitz erläutern in einem dialogischen Buch ihre Gesellschafstheorien.

Suhrkamp Verlag, 300 Seiten, 28 Euro
ISBN 978-3-518-58775-1  mehr...

SWR2 lesenswert Kritik SWR2

Aula Auswege aus der Beschleunigungsgesellschaft

Wenn Beschleunigung das Problem der Gesellschaft ist, dann ist die Lösung die Resonanz. Professor Hartmut Rosa, Soziologe an der Uni Jena, zeigt, wie Resonanz wirkt.  mehr...

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Buchkritik Michael Kopatz - Schluss mit der Öko-Moral – Wie wir die Welt retten, ohne ständig daran zu denken

Der Autor, Projektleiter am Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie hat ein beeindruckendes Plädoyer für mehr Bürgerengagement vorgelegt. Nicht Konsumverhalten Politik kann und wird die Welt verändern. Wir brauchen strengere Regeln, neue Standards, mehr politischen Mut.
Rezension von Johannes Kaiser.

Oekom Verlag München
ISBN 978-3-96-238131-8
240 Seiten
20 Euro  mehr...

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