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In Baden-Württemberg kehren nach monatelangem Lockdown viele Schüler*innen in die Klassenzimmer zurück – mit Maske, Abstand und negativem Test. In Städten und Regionen mit hohen Inzidenzen bleiben die Schulen allerdings geschlossen. Doch angesichtssteigender Inzidenzien gingen viele Lehrer*innen mit einem unguten Gefühl in die Schulen, so Gerhard Brand vom Verband Bildung und Erziehung im Gespräch mit SWR2.

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Gerhard Brand: „Wir haben steigende Inzidenzen. Es ist ein fataler Gedanke, am Montag mit einer Inzidenz von knapp unter 200 zu starten und am Donnerstag, wenn die Inzidenz drei Tage über 200 lag, wieder zu schließen.“ Es wäre sinnvoller, die Schulen auch schon bei einer Inzidenz knapp unter 200 zu schließen.

Darüber hinaus betonte Brand, dass die zwei Tests, die Schülerinnen und Schülern pro Woche erhalten, nicht ausreichen würden: „Wir hätten gern mehr Tests zur Verfügung gestellt bekommen.“

Baden-Württemberg

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