Architektur

Japanischer Star-Architekt Arata Isozaki ist tot

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Der japanische Star-Architekt Arata Isozaki ist am 28.12. in seinem Haus in Okinawa im Alter von 91 Jahren gestorben. Das teilte sein Architekturbüro nun mit.

Arata Isozaki (Foto: picture-alliance / Reportdienste, picture alliance / ASSOCIATED PRESS | Hitomi Sadasue)
Erhielt 2019 den renommierten Pritzker-Preis, der als Nobelpreis der Architektur gilt: der Architekt Arata Isozaki. picture alliance / ASSOCIATED PRESS | Hitomi Sadasue

Arata Isozaki galt als Meister der zeitgenössischen japanischen Architektur, der in seinen geometrischen Bauwerken Einflüsse aus der asiatischen und der westlichen Kultur vereinte.

Unter seinen bekanntesten Bauten sind das Museum of Contemporary Art in Los Angeles und der Palau Sant Jordi in Barcelona, der für die Olympischen Sommerspiele 1992 gebaut wurde.

Isozaki entwarf auch mehrere Konzerthäuser und Museen in Japan und China, den Verwaltungssitz des US-Unterhaltungskonzerns Disney in Florida und den Allianz-Tower in Mailand. 2019 wurde Isozaki als erster Japaner mit dem renommierten Pritzker-Preis ausgezeichnet, der als Nobelpreis der Architektur gilt.

Gebäude von Star-Architekt Arata Isozaki (Foto: IMAGO, imago images/Tibor Bognár)
Palau Sant Jordi in Barcelona. imago images/Tibor Bognár Bild in Detailansicht öffnen
Qatar National Convention Center in Doha. imago images / Arcaid Images Bild in Detailansicht öffnen
MOCA Museum of Contemporary Art in Los Angeles. imago images/Diego Jaramillo Bild in Detailansicht öffnen
Museum Domus – Haus der Menschen in A Coruña, Spanien. IMAGO / agefotostock Bild in Detailansicht öffnen

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