Kulturförderung

Bundesregierung will Kulturetat 2023 um 5,6 Prozent reduzieren

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Die Deutsche Nationalbibliothek (DNB) in Leipzig (Foto: picture-alliance / Reportdienste, Foto: Sebastian Willnow)
Auch hier soll gespart werden: Den Etat für die Deutsche Nationalbibliothek plant die Bundesregierung mit Ausgaben von 58,5 Millionen Euro, 1,4 Millionen weniger als für 2022. Foto: Sebastian Willnow

Der Kulturetat des Bundes soll 2023 um 5,6 Prozent geringer ausfallen als im laufenden Jahr. In den der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien zugeordneten Bereichen sind laut Haushaltsentwurf der Bundesregierung für das kommende Jahr Ausgaben in Höhe von 2,2 Milliarden Euro festgesetzt - nach 2,3 Milliarden Euro als Soll für 2022.
Deutlich fällt die Reduktion für die Zuschüsse an kulturelle Einrichtungen in Berlin aus. Sie sollen nur noch 54,3 Millionen Euro betragen, 2022 waren noch 75,3 Millionen Euro eingeplant. Laut Entwurf resultiert dies aus einer Sonderveranschlagung im Vorjahr.

Kräftige Erhöhung für Stiftung Preußischer Kulturbesitz

Die Ausgaben für die Stiftung Preußischer Kulturbesitz sollen 2023 bei 321,8 Millionen Euro (Soll 2022: 309,7 Mio. Euro) liegen. Unter anderem werden 43,8 Millionen Euro für die Errichtung des Museums Neue Nationalgalerie in Berlin veranschlagt (Soll 2022: 26,8 Mio. Euro). Dafür soll zudem eine Verpflichtungsermächtigung in Höhe von 95,3 Millionen Euro ausgebracht werden. Die überjährigen Gesamtkosten des Projektes werden im Entwurf mit 366,5 Millionen Euro beziffert.

Mehr Geld für Auslandsrundfunk

Für den Auslandsrundfunk sollen 2023 413,9 Millionen Euro ausgegeben werden (Soll 2022: 409,6 Mio. Euro). Das Gros macht der Zuschuss an die „Deutsche Welle" aus, der 386,5 Millionen Euro betragen soll (Soll 2022: 380,5 Mio. Euro). Ebenfalls erhöht werden soll der Zuschuss an die Kulturstiftung des Bundes, von 35,2 Millionen Euro auf 40,1 Millionen Euro.

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