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Arte feiert seinen 30. Geburtstag mit Vertreter*innen aus Frankreich, Deutschland und Europa

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Arte feierte in Straßburg seinen 30. Geburtstag mit illustren Gästen (Foto: Pressestelle, ARTE G.E.I.E. / Frédéric MAIGROT)
Arte feierte in Straßburg seinen 30. Geburtstag. Unter den Anwesenden: ARD-Vorsitzender Tom Buhrow (links), Frankreichs Kulturministerin Rima Abdul-Malak (Mitte rechts) und Roberta Metsola, Präsidentin des Europäischen Parlaments (rechts). Pressestelle ARTE G.E.I.E. / Frédéric MAIGROT

Mehr als 200 Persönlichkeiten aus Kultur, Medien und Politik versammelten sich am 18. Oktober in Straßburg, um den 30. Geburtstag des deutsch-französischen Kulturkanals zu feiern.

Vertreter*innen aus Politik, Medien und Kultur beim Festakt in Straßburg

Unter den Gäst*innen befanden sich unter anderem die Präsidentin des Europäischen Parlaments Roberta Metsola, Frankreichs Kulturministerin Rima Abdul-Malak und Heike Raab, Koordinatorin der deutschen Rundfunkkommission.

Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron gratulierte dem in Straßburg ansässigen Sender per Videobotschaft:

„Ich wünsche Arte noch viele weitere wunderbare Jahre als Verfechter von Information und Kultur in ganz Europa. Möge Arte seinem Anspruch treu bleiben, sowohl das aktuelle Tagesgeschehen als auch die Herausforderungen unseres Jahrhunderts zu beleuchten und dem Publikum nahezubringen.“

Das Verbinden von Kulturen steht im Gründungsauftrag des binationalen Senders

Tom Buhrow, Vorsitzender der ARD sowie der Arte-Mitgliederversammlung, betonte, dass Arte gerade in den aktuellen Krisenzeiten von vielen Menschen für seine Analysen, investigativen Formate und hintergründigen Dokumentationen geschätzt werde. Der Sender verstehe sich als das offene Fenster auf unterschiedliche Lebensrealitäten in Europa.

Der deutsch-französische Sender wurde auf Initiative von Präsident François Mitterrand und Bundeskanzler Helmut Kohl gegründet. Der Gründungsauftrag: die Völker durch Kultur einander näher zu bringen. Am 30. Mai 1992 startete der Sendebetrieb mit einer Liveübertragung aus der Straßburger Oper.

TV Serie „Die Welt von morgen“ - arte-Serie erzählt vom Anfang des Hiphop in Frankreich

Die Rapszene in Frankreich ist die zweitgrößte weltweit. Das hat auch mit sozialer Ausgrenzung zu tun. Der Hiphop war in Frankreich von Anfang an kultureller Ausdruck der Jugendlichen in den Vorstädten. Die arte-Serie erzählt die Geschichte von DJ Dee Nasty und der Gruppe NTM, prägenden Figuren der 1980er Jahre. Sie träumen von einer neuen Form von Gemeinschaft, die Revolten und Gewaltausbrüche der 2000er sind allerdings auch schon zu erahnen. Authentisch und begeisternd.

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