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Der Shutdown im Frühjahr hat sie sichtbarer gemacht: die „Systemrelevanz“ von Pflegern, Krankenschwestern, Müllleuten, Erzieherinnen und Erziehern. Als „Helden des Alltags“ wurden sie in der Corona-Krise beklatscht – und sollen nun auch entsprechend entlohnt werden, finden die Gewerkschaften. 4,8 Prozent mehr Geld und weniger Arbeitsstunden fordern sie in der aktuellen Tarifrunde für die 2,4 Millionen Beschäftigten im Öffentlichen Dienst der Kommunen und des Bundes. Für die Arbeitgeber ist das völlig überzogen, sie verweisen auf die Finanzlage der Kommunen zwischen wegbrechenden Steuereinnahmen und Pandemie-Mehrkosten.

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