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Die Verschärfung der Klimaziele von EU und China bedeuteten einen wichtigen weltweiten Auftrieb für den Klimaschutz, so Christoph Bals, politischer Geschäftsführer der Umwelt- und Entwicklungsorganisation „Germanwatch“ in SWR2.

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Die EU will bis 2030 den Ausstoß von Treibhausgasen mindestens um 55 Prozent unter den Wert von 1990 bringen, China bis 2060 klimaneutral werden. Es handle sich um große Schritte, die allerdings noch nicht ausreichten, so Bals mit Blick auf den sechsten globalen Klimastreik der Bewegung Fridays for Future.

Innerhalb von zehn Jahren müssten Gebäudewirtschaft, Wirtschaft und Landwirtschaft grundlegend umgebaut werden, um in Deutschland die erforderlichen Verbesserungen im Klimaschutz zu erzielen.

"Fridays for Future" startet nach Corona-Pause wieder

Unter dem Motto "Kein Grad weiter" finden heute in rund 50 Städten im Südwesten Demonstrationen der "Fridays for Future"-Bewegung statt. Durch die Pandemie war lange Pause.   mehr...

Tagesgespräch Fridays for Future-Sprecherin Luisa Neubauer: "Rhetorik rettet nicht das Klima"

Fridays for Future-Sprecherin Luisa Neubauer hat der Bundesregierung Tatenlosigkeit vorgeworfen. So reiche beispielsweise das Erneuerbare Energien-Gesetz, das das Kabinett diese Woche verabschiedet hat, "keinesfalls" aus, um die Pariser Klimaziele zu erreichen, sagte Neubauer im SWR Tagesgespräch. Rhetorik rette nicht das Klima und auch nicht die Zukunft. Die Fridays for Future-Bewegung hat für heute erneut zum weltweiten Klimastreik aufgerufen.  mehr...

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