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Der Präsident des Deutschen Kinderschutzbundes, Heinz Hilgers, begrüßt, dass die strengeren Kontaktregelungen für Kinder im Corona-Teil-Shutdown offenbar „vom Tisch sind“. Im SWR Tagesgespräch sagte Hilgers, Kinder leisteten ihren Anteil, um die Pandemie in den Griff zu bekommen. Nach den Beratungen der Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten sei jetzt aber offenbar die „Ein-Kind-Regel“, nach der jedes Kind nur noch ein weiteres hätte treffen dürfen, vom Tisch.

Hilgers sagte im SWR, dies hätte eine unnötige Härte und Grausamkeit bedeutet. Kinder hätten diese Regelung nicht verstehen können, wenn sie sich morgens in Schule und Kita sehen und die Regel hätte auch keinen großen Beitrag zur Eindämmung der Pandemie geleistet. Für ältere Kinder in der Sekundarstufe hält Hilgers mehr digitalen Schulunterricht für vertretbar. Von den Arbeitgebern fordert der Kinderschutzbund-Präsident mehr Homeoffice-Möglichkeiten.

Medizin Corona-Schutz: Das Leben von Kindern sollte ganz zuletzt eingeschränkt werden | Kommentar

Kommende Woche könnten die Corona-Maßnahmen weiter verschärft werden. Das könnte vor allem Schulen und Kinder betreffen. Jetzt trommeln Kinderärzte, Kinderschutzbund und zahlreiche Elternorganisationen dagegen – zu Recht. Kommentar von Anja Braun  mehr...

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