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Es diskutieren:
Prof. Dr. Andreas Eckert, Afrikawissenschaftler, Humboldt-Universität Berlin
Prof. Dr. Susan Neiman, Philosophin, Einstein Forum Potsdam
Katharina Oguntoye, Historikerin und Mitbegründerin der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD), Berlin
Moderation: Gregor Papsch

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Seit dem Mord am Afroamerikaner George Floyd durch weiße Polizisten wird in den USA und Europa gegen Rassismus protestiert.

Demonstranten zerstören Denkmäler, die mit einer kolonialen Vergangenheit in Verbindung gebracht werden. Der belgische König Leopold II. wird nachträglich erstickt, ein Sklavenhändler im Hafen von Bristol ertränkt, Christoph Kolumbus enthauptet. Ein Bildersturm, der da im Gange ist, so sagen viele, der in seiner Wut unverhältnismäßig und buchstäblich mehr kaputt macht als hilft.

Was bewirken die Proteste der letzten Wochen? Wird da Geschichte zensiert oder nur neu bewertet? Wie präsent ist Alltags-Rassismus auch hierzulande, und was lässt sich dagegen tun?

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