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Im Gespräch mit Natali Kurth

"Das Beste am Ballett ist das, was man nicht erklären kann", sagt John Neumeier. Seit fast 50 Jahren schreibt der gebürtige Amerikaner Tanzgeschichte. Sein Werk umfasst mehr als 160 Choreografien, dazu kommen eine Ballettschule, eine umfangreiche Stiftung und weltweite Verpflichtungen. In den 1960er-Jahren kam Neumeier nach Deutschland und ist seit 1973 Ballettdirektor und Chefchoreograf des Hamburg Balletts und seit 1996 auch Ballettintendant an der Staatsoper in Hamburg. Er sagt: "Für mich bedeutet Choreografie Aufstehen und Bewegen. Das ist kein intellektueller oder rationaler Vorgang."

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