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Die neue Co-Spitzenkandidatin der Linkspartei, Janine Wissler, kann sich eine mögliche Beteiligung an einem Regierungsbündnis mit Grünen und SPD vorstellen, lehnt aber das von Grünen-Chef Habeck geforderte Bekenntnis zur NATO weiterhin ab. Im SWR Tagesgespräch bezeichnete Wissler die Forderung als "befremdlich" und "deplatziert". Es sei "allgemein sinnvoller, dass man bei einer Regierungsbeteiligung erst mal über Dinge spricht, die man gemeinsam durchsetzen möchte." Als Beispiele nannte Wissler "soziale Gerechtigkeit, Klimaschutz und ein besseres Gesundheitssystem". Auch über Abrüstung würde Wissler mit den Grünen gerne reden. Die Linke sei durchaus bereit, Kompromisse einzugehen, wenn "Dinge in die richtige Richtung gehen". Allerdings werde die Partei ihre Grundüberzeugungen nicht "in die Tonne treten, weil andere sie nicht teilen", so Wissler.

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