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Anlässlich des Holocaust-Gedenktages ruft die Israelitische Religionsgemeinschaft Württembergs (IRGW) dazu auf, die Erinnerung an die Opfer des Holocaust zu bewahren und weiterzutragen. „Die Menschen, die brutal und sinnlos umgebracht wurden, haben ein Recht darauf, dass man an sie denkt, dass man für sie Denkmäler errichtet“, sagte Michael Kashi, Vorstandsmitglied der IRGW im SWR.
Vor 25 Jahren hatte der damalige Bundespräsident Roman Herzog
den Tag der Befreiung des NS-Vernichtungslagers Auschwitz – den 27. Januar - zum nationalen Gedenktag erklärt. In diesem Jahr steht die Gedenkstunde im Zeichen des Jubiläumsjahrs 1.700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland.

Geschichte Holocaust-Gedenktag 2021: Erstarken des Antisemitismus verhindern

Holocaust, Schoah, Porajmos: Der grausamen Vernichtungspolitik der Nationalsozialisten fielen vor allem Juden und Jüdinnen, Sinti*ze und Rom*nja, Menschen mit Behinderungen und psychisch Kranke zum Opfer. Andere Bevölkerungsgruppen wie Homosexuelle, Zeugen Jehovahs und sogenannte Asoziale und Berufsverbrecher wurden ebenfalls systematisch verfolgt, gequält und ermordet. Ihrer und aller anderen Opfer der Nationalsozialisten – darunter auch politische Gefangene, Zwangsarbeiter*innen und Widerstandskämpfer*innen – wird seit 1996 am 27. Januar in Deutschland gedacht. Der Tag markiert die Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau durch die Rote Armee 1945 und ist seit 2005 auch weltweit Gedenktag der Opfer des Holocaust. 2021 steht er in Deutschland außerdem im Kontext des Festjahres „1.700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“.  mehr...

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