SWR2 Forum Gottesstaat am Scheideweg

Was bleibt von der islamischen Revolution im Iran?

Es diskutieren:
Prof. Dr. Katajun Amirpur, Islamwissenschaftlerin, Universität Köln
Prof. Dr. Tim Epkenhans, Islamwissenschaftler, Universität Freiburg
Dr. Michael Lüders, Publizist und Politikwissenschaftler, Berlin
Gesprächsleitung: Gregor Papsch

Dauer

Vierzig Jahre nach Ausrufung der Islamischen Republik durch den geistlichen Revolutionsführer Ruhollah Chomeini befindet sich der Iran in einer schweren Krise. Das Land leidet unter den US-Sanktionen, dem dramatischen Verfall der Währung und der Misswirtschaft der eigenen Eliten. Immer weniger Iraner identifizieren sich mit dem offiziell propagierten Bild vom Gottesstaat und den antiwestlichen Parolen des Regimes. Im vergangenen Jahr gingen tausende Iraner gegen die politische Führung in Teheran auf die Straße, und auch das Revolutions-Jubiläum wird aller Wahrscheinlichkeit nach ohne großen Jubel ausfallen. Wie verändert sich der Iran in der Krise? Hat die islamische Revolution ihre integrierende Kraft eingebüßt? Und welche Auswirkungen hat all das auf die Kräfteverhältnisse in der Region und in der Welt?

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