Tagesgespräch

Intensivmediziner: Menschen mit Behinderung in einer Triage zu benachteiligen ist ein "No-Go"

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Nach der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG), wonach Menschen mit Behinderung in einer Triage-Situation im Krankenhaus nicht benachteiligt werden dürfen, hat der Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin, (DGIIN), Prof. Dr. Janssens, gefordert, dass Mediziner jetzt geschult werden müssten. Im SWR2 Tagesgespräch sagte Janssens: "Wir müssen Ärztinnen und Ärzte schulen und genau darauf hinweisen, dass auch unabhängig von der Corona-Pandemie und unabhängig im Übrigen von einer Beschränkung der Ressource keinen Menschen beurteilen dürfen aufgrund tatsächlicher Merkmale, wie Behinderung."

Das ärztliche Berufsethos sei davon geprägt, dass Menschen nicht gegeneinander aufgewogen würden. Es werde immer nach dem besten Weg für die Patientin und den Patienten gesucht.

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